Das richtige Equipment für die schönsten Reisefotos

Das richtige Equipment für die schönsten Reisefotos

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Die Vorbereitungen für die lang erwartete Reise sind oft eine kritische Phase. Es gibt unendlich viele Dinge zu vergessen, und jeder Gegenstand muss seinen eigenen Platz im Koffer finden. Aber gerade beim Reisen will man jede einzelne Emotion einfangen und aufbewahren. Da zusätzliche Unterwäsche bei diesem Unterfangen keine große Hilfe ist, sollte man alles notwendige Fotografie-Zubehör für jedes spezifische Reiseziel mitnehmen. Ob du die Große Chinesische Mauer abmessen, den schiefen Turm von Pisa stützen, die Straßen von Berlin erkunden oder die Frische der norwegischen Fjorde einatmen willst, hier sind ein paar Tipps für deine nächste Reise!

Wo soll man anfangen?

die schönsten Reisefotos. Wo soll man anfangen?

Was die Reisefotografie von anderen Subgenres der Fotografie unterscheidet, ist ihre Unberechenbarkeit. Die Umwelt- und Lichtverhältnisse und die Situationen können sich mit jedem zurückgelegten Kilometer radikal ändern. Die Ausstattung muss daher so vielseitig und anpassungsfähig wie möglich sein, damit man sicher sein kann, das Beste aus jeder Gelegenheit zu machen.

Kameras

die schönsten Reisefotos. Kameras

Dass die Kamera in den Koffer kommt, ist eine Selbstverständlichkeit. Auch wenn das Smartphone inzwischen schon richtig künstlerische Schnappschüsse machen kann, eine normale Kamera schadet dennoch nicht. Da das Gewicht beim Reisen immer eine Rolle spielt, auch bei der Fotografie, ist in diesem Fall eine einzelne Kompaktkamera zu empfehlen. Hier sind ein paar Gründe, warum Kompaktkameras immer noch wichtig sind – vor allem, wenn der Reisetermin schnell naht.

Kompaktkameras

die schönsten Reisefotos. Kompaktkameras

Viele Kompaktkameras sind besser als jemals zuvor – nimm zum Beispiel diesen Artikel im Magazin National Geographic, der den Top 10 besten Reisekameras gewidmet ist! Im harten Wettkampf mit immer besser werdenden Smartphone-Kameras müssen Hersteller dafür sorgen, dass Kompakt-Kameras wettbewerbsfähig und attraktiv für das Zielpublikum bleiben. Sie verfügen über einen beeindruckenden Zoom, 1080p Videos, einen Touch-Screen und können mit dem Wi-Fi verbunden werden – sie haben von ihrem Coolness-Faktor seit 2004 an nichts eingebüßt. Und sie können ganz einfach in deiner Tasche verstaut und im richtigen Moment hervorgezogen werden! Die Ergebnisse können dann auf dein Smartphone gezogen werden und dein Facebook-Profil schmücken.

Bridgekamera

die schönsten Reisefotos. Bridgekamera

Sie sieht aus wie eine normale Spiegelreflexkamera, funktioniert ähnlich, aber ist eigentlich viel einfacher und die fast perfekte Lösung für Reisefotografie – die Bridgekamera. Man kann sie als ein Zwischenstück, eine Brücke, aus einer Spiegelreflexkamera und einer Kompaktkamera sehen. Ihre Vorteile? Sie ist nicht teuer (im Vergleich zu ihren Spiegelreflexkamera-Cousins) und bietet angemessene Funktionalität. Nachteile? Du kannst die Linse nicht austauschen, und die Bildqualität ist abhängig vom Sensor, der üblicherweise viel kleiner ist als der einer Spiegelreflexkamera. Das bedeutet, du kannst die Linsen nicht austauschen, während der Wal neben deinem Boot Wellen macht. Aber falls du an den Vorteilen dieses praktischen Geräts zweifelst, sieh dir nur die technischen Daten der Panasonic Lumix DMC-FZ1000 an. Sie könnte deine perfekte Reisekamera sein.

Linsen

die schönsten Reisefotos. Linsen

In der Reisefotografie ist man mit ständigem Lichtwechsel, wechselnden Fotomotiven (Porträt/Landschaften) und dauernden Änderungen der Umweltumgebungen konfrontiert, über die man keine Kontrolle hat. Das heißt, dass die Linse so anpassungsfähig wie möglich sein sollte, einen beeindruckenden Zoom und eine große Bandbreite an Belichtungszeit haben muss (je kleiner die Zahl, desto mehr Belichtungszeit, was bedeutet, dass mehr Licht den Aufnahmesensor erreicht). Man benötigt auf jeden Fall eine Linse, die eine angemessene Bandbreite an Brennweite hat, mit der man sowohl 28-mm-Nahaufnahmen machen kann, als auch Fotos von architektonischen Meisterleistungen, mit der gesamten Kraft von mindestens 70 mm Brennweite – wobei man immer die Ergonomie im Kopf behalten sollte.

die schönsten Reisefotos. Linsen 2

Obwohl eher die teure Variante, ist die Canon EF 24 – 105 mm praktisch die einzige Linse auf dem Markt mit einer solchen Amplitude. Außerdem muss man bei dieser Kamera keine zusätzlichen Linsen kaufen, also kannst du sie als gute Investition sehen. Wenn aber der Preis trotzdem abschreckend ist, gibt es eine viel billigere Variante, nämlich die Canon EF 28-135 mm. Sie hat sogar eine größere Brennweite. Aber ihre Linse qualifiziert sich nicht als Canon L-Klasse (wie zum Beispiel die 22 – 105 mm Linse), daher ist die allgemeine Qualität etwas schlechter.

die schönsten Reisefotos. Linsen 3

Die goldene Mitte könnte die Canon EF 50 mm f/1.8 II sein. Ein perfektes Preis-Leistungs-Verhältnis und eine gute Lichtstärke machen sie zur idealen Reiselinse. Sie nimmt nicht viel Platz ein und eignet sich perfekt für Fotos in wenig belichteten Umgebungen – Eigenschaften, die für viele ausschlaggebend sind.

Anderes wichtiges Zubehör

die schönsten Reisefotos. Anderes wichtiges Zubehör

  • Kameratasche. Aufgrund der Gewichtsbeschränkungen kann dies ein ernsthaftes Problem sein. Außerdem ist das ständige Herumtragen einer großen Kameratasche eine unangenehme Erfahrung. Eine gute Alternative ist eine kleinere Kameratasche, auch Shooter’s Bag genannt – ein wunderbarer Gegenstand, der Platz für die wichtigste Ausrüstung bietet.
  • Reiniger. Man ist vielleicht versucht, im Prozess der Gewichtsminimierung die Reiniger wegzulassen – aber man sollte auf jeden Fall widerstehen. Je nach Reisegewohnheiten wird die Linse früher oder später dreckig – meist eher früher als später.
  • Externe Festplatte. Die ist auch praktisch, denn am Ende hat man Milliarden an Reisefotos, die irgendwo gespeichert werden müssen. Die Serie „Western Digital Passport“ ist eine fabelhafte Option, die speziell für das Reisen designt scheint.
  • Externer Blitz oder LED-Blitz. Der erste ist immer praktisch, während der andere eine sehr einfache Alternative ist. Indem man ihn auf dem Gerät anbringt, kann man eine Gegend genug erhellen, um tolle Fotos zu machen. Nur muss man auch hier wieder das Gewicht bedenken.
  • Ersatz-Batterien und zusätzliche Speicherkarten. Das ist wohl selbsterklärend.
  • Stativ. Hier kommt es sehr auf deine Absichten an. Wenn du lang belichtete Fotos der Tokio-Skyline oder des australischen Sonnenuntergangs willst, ist ein Stativ sehr praktisch. Mini-Stative sind eine reisefreundliche, billige und vernünftige Variante zu ihren sperrigen Pendants, also versuche es mal mit denen.

Heiß und kalt, trocken und nass, hoch und tief. Du brauchst eine Kamera, die auf die Dynamik deiner Reise abgestimmt ist und dich begleitet. Wähle die beste Variante, und genieße deine Reise!

*bilder – stocksnap.io; unsplash.com
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