Eklatante Bildbearbeitungsfehler die du leicht vermeiden kannst!

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Dort draußen, in der weiten Internet- und PR-Landschaft, existiert eine Vielzahl offensichtlicher Photoshop-Stümpereien. Von auffallend unnatürliche Körperformen bis zum unerklärlichen (doch ebenso verstörenden) Verlust von Gliedmaßen ist alles dabei. Diese sind sogar für Laien einfach zu erkennen. Daneben gibt es aber auch eine ganz Reihe vermeintlich harmloser Bildbearbeitungsfehler. Kommen diese ans Licht, wird es nicht weniger peinlich und bringen schnell ganze Kommentarspalten gegen dich auf. In unserer Liste findest du häufige, aber vermeidbare Fehler. Betrachte sie als gut gemeinten Ratschlag, schließlich möchtest du deine Glaubwürdigkeit nicht aufs Spiel setzen, oder? 

(Zu) Reine Haut

Eklatante Bildbearbeitungsfehler die du leicht vermeiden kannst!

Ganz klar, die meisten sehen sich nicht gerne mit Pickelchen und fleckiger Hau. Egal wie menschlich, natürlich oder vielleicht auch auf einzigartige Weise schön uns diese Unvollkommenheiten machen mögen. Zunächst einmal ist perfekt glatte Haut eine „Bildbearbeitungssünde“ der frühen 2000er Jahre. Andererseits liegt Deine Schönheit in der Textur, den Schatten und anderen feinen Details, die ein unbesonnener „Rouge-Tsunami“ in kürzester Zeit hinweg fegt. Zugegeben, der Einsatz dieser Bildverbesserer ist heute fast schon zu einfach geworden. Also setz den Weichzeichner lieber sparsam ein.

Das Herz einer Bildkomposition herausschneiden

Eklatante Bildbearbeitungsfehler die du leicht vermeiden kannst!

Das Wichtigste zuerst: Zuschneiden ist häufig ratsam und manchmal sogar notwendig. Allerdings macht es einen großen Unterschied, für was das Endergebnis gedacht ist, d.h., ob du zum eigenen Vergnügen arbeitest oder ob das Bild ein bezahlter Auftrag ist. Der Rat hier ist simpel: Hebe dir von allen Bearbeitungsschritten das Zuschneiden bis zum Schluss auf. Du musst dir zunächst ein “umfassendes Bild” machen, bevor du einen Teil davon heraus schneidest. Und manchmal erkennst du den richtigen Bildausschnitt erst, nachdem die Bearbeitung abgeschlossen ist.

Laseraugen

Eklatante Bildbearbeitungsfehler die du leicht vermeiden kannst!

Es ist verständlich, dass unsere Augen markant und durchdringend wirken sollen. Allerdings gibt es einen schmalen Grat zwischen Bette Davis und einem Sith-Lord. Hier kommen wir noch einmal auf das grundlegende Problem der Bildbearbeitung zu sprechen – der Überoptimierung. Wie so oft ist nichts von vornherein schlecht. Die negativen Eindrücke entstehen erst durch den übermäßigen Einsatz. Versuche zunächst einmal die Augen mit einer cleveren Anordnung von Lichtquellen zu betonen, bevor du das Foto machst. Schließlich kann die Postproduktion nur selten die Magie einer perfekt inszenierten Aufnahme entfalten. Zweitens: Bedenke, dass Augen nicht aus einer festen weißen Masse bestehen. Wenn du versuchst, sie nachträglich einzufärben, wirkt das Ergebnis oftmals eher verstörend. Obwohl es verlockend erscheint, solltest du also die Finger von allen „Augenglanz-Effekten“ lassen. Das ist eindeutig alte „Fotobearbeitungs-Schule“ der frühen 2000er Jahre, selbst wenn es scheinbar professionell eingesetzt wird.

Blendende Zähne – im wahrsten Sinne des Wortes

Eklatante Bildbearbeitungsfehler die du leicht vermeiden kannst!

Viele bearbeiten ihre Zähne so sehr, dass es aussieht, als ob ihre Beißerchen alles Licht unseres Universums absorbiert hätten. Ein weiteres Relikt früherer Bildbearbeitungsversuche, auf das man dringend verzichten sollte. Warum? Weil diese Art der Retusche leicht als „Fake“ zu entlarven ist und nebenbei schlicht von schlechtem Geschmack zeugt. Also, wenn du mit der Zeit gehen willst, sei zurückhaltend und authentisch!

Schlechte Schwarz-Weiß-Aufnahmen

Eklatante Bildbearbeitungsfehler die du leicht vermeiden kannst!

Eigentlich ist ein spannender Prozess Deine Fotos in monochrome Kunstwerke zu verwandeln und kann mitunter beeindruckende Ergebnisse hervorbringen. Doch wieder einmal geht es um die Art und Weise. Was Du auf keinen Fall tun solltest? Verzichte auf den Versuch einen Schwarz-Weiß-Effekt mit Hilfe der Farbsättigung zu erzielen. Die Verschiebung der Farbtöne mit der Kanalmischung ist hier der wesentlich bessere Weg. Obwohl diese Methode um einiges komplexer ist, lassen sich so schönere Ergebnisse erzielen, die in ihren Ansätzen vielleicht sogar an den Stil weltbekannter Street-Fotografen erinnern. Natürlich lassen sich diese Effekte auch durch den Einsatz diverser Kamera-Optionen oder Apps erzielen. Also verzichte auf “Farbsättigungs-, Helligkeits- oder Kontrastmanipulationen”, arbeite stattdessen mit Gradiationskurven und Ebenen. Du wirst eine harte, aber lohnende Lektion lernen!

Brutale Kontraste und HDR aus der Hölle

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Wo wir gerade über Anfängerfehler sprechen…vermutlich gibt es kaum eine populärere Fehlerkombination als ein zu starker Kontrast in Verbindung mit HDR. Jeweils für sich betrachtet und mit etwas Köpfchen eingesetzt, sind beide Funktionen gute Stellschrauben der Bildbearbeitung. Werden sie in ein und demselben Foto zusammen gemischt, wirkt dies häufig unharmonisch und künstlich, ein echter Farbexzess! Eine Ausnahme ist dieses schöne  Beispiel. Die Arbeit mit HDR erfordert ein fundiertes Wissen, nicht nur über die Bearbeitungssoftware, sondern auch über Fotografie im Allgemeinen. Unnatürlich aufgedrehter Kontrast hingegen ist ein weiteres Relikt “krasser Photoshop-Stilmittel“ der 2000er. Heutzutage geht es in der Bildbearbeitung vor allem um Zurückhaltung, subtile Andeutungen und dezenten Minimalismus.

Das waren ein paar der häufigsten Bildbearbeitungsfehler. Diese gilt es zu vermeiden möchtest du nicht einen Sturm von Bildbearbeitungsfanatikern auf den Plan rufen. Meinfoto.de wünscht dir viel Erfolg bei deinen nächsten kreativen Arbeiten!

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